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Dekanat Fritzlar

Kirchen im Bistum Fulda - Dekanat Fritzlar

Im Jahr 2013 hat das Bistum Fulda eine Aktion ins Leben gerufen, die bislang einmalig ist.

Jedes Dekanat im Bistum Fulda konnte Fotos von Kirchen einreichen, die bei der großen Briefmarkenaktion Verwendung finden sollten.

 

Erstausgabetag - 24. Mai 2014

Am Samstag, den 24.05.2014 zwischen 11:00 und 14:00 Uhr war Termin zur Erstausgabe der acht Briefmarken für unser Dekanat.
Ort: in der Alten Lateinschule neben dem Dom, Dr.-Jestädt-Platz 7, 34560 Fritzlar


In alphabetischer Reihenfolge und mit den Texten, die auch auf dem Sonderblatt zu finden sind (erspart das Blättern auf der Bistumsseite):

Christkönig, Borken (Hessen)

Christkönig, Borken

Durch Zustrom Heimatvertriebener aus dem Sudetenland, Schlesien, Pommern und Ostpreußen nach dem 2. Weltkrieg war, wie an vielen Orten der Region, die kleine Notkirche von 1932 für die auf 2400 Gemeindemitglieder angewachsene Diasporagemeinde nicht mehr ausreichend. Architekt Freimuth aus Frankenberg entwarf eine dem Christkönigstitel entsprechende Kirche: ein ellipsenförmiges Gebäude mit einem Kronendach und einem freistehendem Kirchturm. Die Kirche wurde am 31.10.1965 eingeweiht.

St. Peter, Fritzlar - Basilika minor

St. Peter, Dom zu Fritzlar

723 begann mit Bonifatius die Geschichte Fritzlars und der heutigen Basilika. Auf dem Ort, wo die Donareiche stand, ließ Bonifatius eine Kirche zu Ehren des hl. Petrus errichten. Nach der Zerstörung der Stadt 1079 entstand eine dreischiffige Basilika. 1171 erfolgten aufgrund erheblicher Bauschäden Umbauarbeiten. Im 14. Jahrhundert erhielt die Basilika eine gotische Anlage. 1868 wurden die Türme aneinander angeglichen. 2004 erhob Papst Johannes Paul II. St. Peter zur Basilika minor. Von 2010 bis 2013 wurde der Innenraum der Basilika grundlegend restauriert.

Mariae Namen, Gensungen

Mariae Namen, Gensungen

Die Grundsteinlegung der Kirche Mariae Namen in Gensungen erfolgte im August 1952, die Benediktion von Kirche und Konsekration vom Altar am 21.06.1953. Bei der Kirche handelt es sich um eine dreischiffige, basilikaförmige Kirche aus Hauptschiff mit Obergaden und niedrigeren Seitenschiffen. In der Kirche befinden sich die Reliquien der Märtyrer Simplicius, Faustinus, Beatrix sowie des Bischofs und Bekenners Lazarius.

St. Michael, Guxhagen

St. Michael, Guxhagen

Die St. Michaelkirche in Guxhagen wurde in den Jahren 1959 und 1960 erbaut. Sie ist gekennzeichnet durch einen nahezu rechteckigen Grundriss, ein Satteldach und ihren 15 Meter hohen Glockenturm. Der gelb gestrichene Verputz des Mauerwerks lässt die Kirche sehr schlicht erscheinen. Benediktion der Kirche und Konsekration des Altars erfolgten am 09.10.1960 durch den damaligen Generalvikar Josef Plettenberg.

Christus Epheta, Homberg (Efze)

Christus Epheta, Homberg (Efze)

Die 1957 erbaute Kirche Christus Epheta bei Homberg ersetzte eine Kapelle von 1899. Bis zum 2. Weltkrieg lebten in der Region nur wenige Katholiken. Der Zustrom Vertriebener änderte dies. Ursprung des Weihenamens ist die Sorge um gehörlose Kinder. Denn „Epheta - Öffne dich“ war ein Heilungswort Jesu für einen Taubstummen. Der Kirchbau wurde von Gehörlosen gefördert. Die Kirche ist Patenkirche der Gehörlosen Deutschlands.

Mariae Himmelfahrt, Melsungen

Mariae Himmelfahrt, Melsungen

Weil die Zahl der Gläubigen seit dem 2. Weltkrieg stark zugenommen hatte und daher die alte Kirche aus dem Jahr 1906 nicht mehr genügend Platz bot, ließ die katholische Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt in Melsungen im Jahr 1969 ein neues Kirchengebäude errichten. Zur Kirchengemeinde gehören die Orte Melsungen, Guxhagen (mit Filialkirche St. Michael) Malsfeld und Morschen sowie Körle.

Heilig Geist, Treysa

Heilig Geist, Treysa

Auch in Treysa sorgte der Zuzug von Heimatvertrieben nach dem 2. Weltkrieg für ein massives Anwachsen der ehemals kleinen katholischen Gemeinde. In Treysa reichte die bis dahin genutzte Hospitalkapelle nun nicht mehr aus, so dass in den Jahren 1958 und 1959 in Treysa die Heilig Geistkirche errichtet wurde. 1988 und 1989 erfolgte im Rahmen einer Betonsanierung eine Altarraumumgestaltung, später die Erneuerung der Sakristei und der Bau eines Pfarrheims.

Maria Hilf, Trutzhain

Maria Hilf, Trutzhain

Der Ort Trutzhain entstand aus dem Kriegsgefangenenlager STALAG IX A Ziegenhain. Heimatvertriebene und Flüchtlinge machten aus dem Lager ein Dorf. In dem 1949 eine Notkirche errichtet wurde. In Anlehnung an eine Wallfahrtskirche bei Zuckmantel in Nordmähren (Sudetenland) erhielt sie den Namen Maria Hilf und wurde schnell zu Wallfahrtskirche und Treffpunkt von Wallfahrern aus Quinau im böhmischen Erzgebirge. Nach drei Erweiterungen wurde die Notkirche in den Jahren 1962-1965 durch einen Neubau ersetzt. Die so genannte Quinauer Wallfahrt (je am 1. Sonntag im Juli) ist die zentrale Veranstaltung der Schwälmer Katholiken.

 

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