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Flüchtlingshilfe in Fritzlar - am 05. November 2015

"Kümmern sie sich nicht um die Flüchtlinge. Das können sie nicht leisten.
Kümmern sie sich um die Soldaten, die sich um die Flüchtlinge kümmern.
Das können sie leisten. Das müssen sie leisten."


Das ist sinngemäß die Weisung des Militärbischofs Overbeck und seines Militärgeneralvikar Bartmann zu der Frage:
Was kann die Militärseelsorge in der Flüchtlingsfrage tun, erst recht unter den moralischen Erwartungen der Gesellschaft an die katholische Kirche.

Das ist nicht nur eine theoretische Frage, sondern auch eine praktische.
Was kann überhaupt eine "Zwei-Mann-Firma (Pfarrer und Pfarrhelfer) mit zwei Büroräumen und einem Archivraum, ggf. einer Toilette auf dem Flur auch ausrichten angesichts der 10.000-den von Flüchtlingen.






In der Garnisonsstadt Fritzlar des Kampfhubschrauberregimentes 36 sind aus allen Staffeln rund 60 Soldatinnen und Soldaten abgestellt, um ein ehemaliges vierstöckiges Versorgungsgebäude der Bundeswehr so herzurichten,
das Familien bzw. Gruppen von Flüchtlingen menschenwürdig für einen übersehbaren Zeitraum leben können, ohne einen "Lagerkoller" zu bekommen.





Innerhalb von vier Tagen werden Wohnparzellen für 500 Flüchtlinge in Leichtbauweise von den Soldaten gebaut.
Jetzt fängt die kalte Jahreszeit an.
Auch wenn sich die Menschen den Gang zu den in Reih und Glied aufgestellten Toilettenhäuschen vor dem Gebäude die Mühe machen müssen, soll es drinnen wohnlich bleiben und auch warm sein. Die Ventilatoren werden sicher bis heute Abend eingebaut sein.






Die Soldaten sind motiviert. "Es tut gut zusammen mit anderen Kameraden gemeinsam eine Aufgabe rein praktisch zu erfüllen."
Das ist die allgemeine Auffassung der "Bau-Soldaten".
"Das bekommen wir bis Freitag Abend hin, sicher", so einer der Soldaten.









 Viele Feldbetten sind schon aufgestellt. Es liegen schon Hygieneartikel auf ihnen.

Unterstützt werden die Soldaten von Arbeiter einer Baufirma, die Zwischenmauern einbauen oder den Helfern des Roten Kreuzes und der Feuerwehr.
Andere Helfer anderer Organisationen sind auch vor Ort. Es wimmelt, wie in einem Bienenstock.
"Es ist schön, wenn der Pfarrer kommt. Es ist aber auch schön, wenn er wieder geht", soll heißen: der Militärpfarrer mit seinem Pfarrhelfer hält die Soldaten und Soldatinnen bei der Arbeit nicht auf und steht auch nicht im Weg. Und so ist es auch richtig. Ein freundliches Lächeln, ein aufmunternder Spruch, ein wirklich kurzes Schwätzen und weg ist der Militärpfarrer und sein Pfarrhelfer.
Er lässt noch etwas da, ein bisschen versteckt für nach dem Dienstschluss, wann immer der heute sein wird: drei Kästen Bier und ein Kasten Cola & Sprite.

 

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