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St. Wigbert, Wabern --- Beitrag: Roland Schippany

Kreuzweg der nordhessischen Kolpingsfamilien auf dem Büraberg - am 11. April

Seit einigen Jahren ist der gemeinsame Kreuzweg auf dem Büraberg in der österlichen Bußzeit eine gut besuchte Veranstaltung des Bezirkes Nordhessen. Fast 40 Kolpingbrüder und –schwestern aus dem Bezirk Nordhessen nahmen auch dieses Jahr, am 11. April, wieder daran teil. Geistlich begleitet wurden sie durch Dechant Jörg Stefan Schütz, Fritzlar, den Bezirkspräses Pfarrer Ulrich Trzeciok, Naumburg und Pfarrer Marek Prus, Zierenberg. Sie zelebrierten auch im Anschluss des Kreuzweges die Hl. Messe in der historischen Bürabergskapelle.

Anschließend lud die Kolpingsfamilie Fritzlar zu Schmalz- und Fischbrötchen und guten Gesprächen in den Stiftssaal neben dem Fritzlarer Dom.

 

Der heutige Kreuzweg am Büraberg wurde im Jahre 1882 eingeweiht durch den damaligen Bischof von Fulda Dr. Georg Kopp, den späteren Kardinal und Erzbischof von Breslau. Die Stationen wurden im "Dritten Reich" von Mitgliedern der Hitlerjugend schwer beschädigt.

Im Jahr 1952 wurde der Kreuzweg auf Initiative des "Verein der Freunde des Bürabergs" wieder in einen würdigen Zustand versetzt.

1988 erfolgte die letzte Renovierung der Kreuzwegstationen durch die Kirchengemeinde Ungedanken.

Die Bürabergkapelle wurde im Jahr 2005 zuletzt untersucht. Holzkohlepartikeln im Kalkmörtel der Chorbogenwand konnte man mit Hilfe spezieller Analysen in den Zeitraum zw. 543-668 datieren. Damit würde es sich um den in seinen Ursprüngen ältesten Kirchenbau, östlich des Limes, handeln.

 

Roland Schippany

 

Quellen:

 

Festschrift "750 Jahre Fronleichnam in Fritzlar"

 

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