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Gefängnisseelsorge in der JVA Schwalmstadt

Gemeindeleben 2015 --- Beitrag: Militärpfarrer Achim Patton

Militärseelsorge am Tag der offenen Tür der Bundeswehr - am 13. Juni 2015

Am Samstag, den 13. Juni, fand bei sommerlichem Wetter auf der ausgedehnten Fläche der Heeresfliegerkaserne in Fritzlar der Tag der Bundeswehr statt. 60.000 Gäste informierten sich über das hochmoderne Gerät der Bundeswehr und genossen die erstaunlichen Flugvorführungen bei bestem Sommerwetter.

Auch die Militärseelsorge präsentiere sich in ökumenischer Geschwisterlichkeit unter einem (Zelt)Dach. In der Ausstellung der Katholischen Militärseelsorge gab es wenig zu lesen, aber viel zu sehen. Bilder, seltene Exponate und ein Kino nahmen den Besucher an die Hand und führten ihn durch die Geschichte, angefangen in der Zeit Konstantins (Ende der Christenverfolgung), über die Zeit Karl des Großen (Mittelalter), des Wallenstein (Dreißigjährigem Krieg) und der Epoche des Alten Fritz (Barock) bis in die Zeit Kaiser Napoleon III. (Moderne).

An der tatsächlichen Situation berüchtigter und grausamer Schlachten (Sedan 1870, Verdun 1916, Stalingrad 1943) konnte dem Besucher klar werden, vor welchen Herausforderungen ein Priester vor Freund und Feind in diesem „grausamen Morden“ (Papst Benedikt XV.) stand: sich Todesängsten stellen, im Graben unter Feuer beten, in seelischen und körperlichen Strapazen mitleiden, Sterbenden die letzten Sakramente spenden, heilige Messen im Lazarett feiern, Verwundete trösten, zur Mäßigung gegenüber dem Feind zu mahnen, die Kriegsgefangenschaft mit durchzustehen, auf die Rückkehr in die Familie und in die Heimat vorzubereiten, kurz: unter extremen Bedingungen bei den „Schafen zu sein und vor dem Wolf nicht zu fliehen“, nicht anders, wie die Kirche sich nicht scheut auch an der Seite Inhaftierter in Gefängnissen, Jugendlichen in Schulen oder Kranken in Kliniken zu stehen. Ob es diesen Priestern gelang den Rest an Menschlichkeit in diesen Situation zu retten, muss der Besucher beurteilen. Dr. Seemann, Leiter des Archivs des Katholischen Militärbischofsamt, resümiert: „Deutlich wird in jedem Fall, dass die Militärseelsorge personell schier nicht bewältigbare Aufgaben zu meistern hatte und dass die Priester in Uniform anderes zu tun hatten als Waffen zu segnen.“

 
 
 

Die Aufgaben eines Militärgeistlichen in einer modernen Armee wie der Bundeswehr sind vielfältiger Art. An praktischen Beispielen konnte dem Besucher deutlich gemacht werden, was ein Militärpfarrer heute unabhängig von der Religionszugehörigkeit der Soldaten macht: helfen, beistehen, raten (sozialer Bereich) – vermitteln, unterstützen, unterrichten (militärischer Bereich) – begleiten, Work-shoppen, beten (religiöser Bereich). Selbstverständlich waren Bilder der Internationalen Soldatenwallfahrt zu sehen, sowie ein Flyer-Auswahl der Familienwochenenden der katholischen Militärseelsorge Bild. Im Kino erzählen Militärpfarrer, Pastoralreferenten und auch der Militärbischof von ihre Arbeit und ihren Überzeugungen. Soldaten schildern ihre Sicht auf die Militärseelsorge.

In einem Feldgottesdienst beteten viele Besucher mit dem katholischen Militärpfarrer Patton für die Soldaten in den weltweiten Einsatzgebieten um ihre seelische und körperliche Unversehrtheit, für ihre in Deutschland zurückgelassenen Angehörigen um Kraft und Zuversicht auf ein glückliches Wiedersehen, für die Gegner der Soldaten um Versöhnungsbereitschaft, um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt und für die Versammelten um ihr persönliches Glück und Heil. Der katholische Bläserchor Fritzlar unter der Leitung des Dirigenten Herrn Mulqeen begleitete die Beter musikalisch. Der evangelische Militärpfarrer Ralf Eckert predigte im Blick auf den guten Hirten, dass durch jeden, der nicht nur im militärischen Bereich in Verantwortung für andere steht, Jesus, der gute Hirte am Heil der Menschen handelt und wirken möchte. Besonders diese Menschen mögen auf die Stimme dieses Hirten hören. So kann das Leben gut werden, nicht nur für die große weite Welt, sondern auch jeden einzelnen.

 
 

Begleitet wurden die Besucher durch die Ausstellung durch Militärpfarrer Achim Patton und Pfarrhelfer Herbert Berghus, sowie zivilen Pfarrer Jürgen Kämpf und den Historiker Martin Patton.


Audio-Mitschnitt aus der Kirchensendung "Kreuz &Quer" bei FFH

Montag,
27. März 2017

Am Sonntag, 26.03.2017, wurden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr vor gestellt.

Die Nacht war eine Stunde kürzer.

 

Frühschicht - am 29. März

 

Abend der Versöhnung vor Ostern - am 31. März in der Basilika

 

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