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Gefängnisseelsorge in der JVA Schwalmstadt

Jahr des Glaubens 2012/2013 in Fritzlar --- Text Referent: Militärpfarrer Achim Patton

4. Vortragsabend im JdGs: Die Eucharistie - Quelle und Höhepunkt - am 13. Dezember

Um einer dogmatisch, kirchenrechtlichen und kirchenpolitischen Engführung zu entgehen, wählte der Referent bewußt einen geistlich-spirituellen Ansatz. Der Frage nach der Kommuniongemein- schaft zwischen Katholiken und anderen christlichen Glaubensrichtungen, sowie Geschiedenen-Verheirateten, ging der Referent bewußt nicht aus dem Weg. Immer wieder erlaubte sich der Referent auch den Blick auf die orthodoxe und orientalische Christenheit. Das Opfer, der Leib, die Kirche, die Kommuniongemeinschaft und das Priestertum waren die Stichworte des Vortrags.

Das Opfer

Der Ursprung der hl. Eucharistie ist der jüdische Tempel- und Opferkult der Juden, der auch mit der Pessachfeier (jüd. Osterfest-Lämmerschlachten) religionsgeschichtlich verbunden ist. Der Kern der hl. Kommunion ist das einmalige Liebesopfer CHRISTI am Kreuz, das JESUS selbst am Gründonnerstag, am Karfreitag und jeden Sonntag gegenwärtig setzt. So stimmt die Formel: 1+1+1=1. Dieses Opfer bringt der ganzen Menschheit, ja dem ganzen Kosmos, Heil. Dafür, so der Referent, sei Hildegard von Bingen Gewährsfrau.

Der Leib - Die Kirche

Die Opfergabe ist JESU Leib, nicht bloß ein Symbol, Hinweis oder Zeichen seines Leibes. Dieser Leib ist die Kirche (CHRISTUS das Haupt, die Getauften die Glieder) in ihrer konkreten soziologischen und religionsgeschichtlichen Dimension. Unter den vielen Bildern für die Kirche (Volk GOTTES, Tempel des HEILIGEN GEISTES; etc.) erscheint auch das Bild einer Frauengestalt, Ecclesia, die Braut CHRISTI. Gerade dieses Bild ermöglicht gläubigen Männern einen besonderen Zugang in den emotional-religiösen Bereich.

Die Kommuniongemeinschaft

Den Leib CHRISTI empfangen und nicht zu diesem Leib zu gehören, bleibe ein Widerspruch. Die hl. Kommunion empfangen und zur konkret verfaßten Kirch zu gehören ist eine lebendige Einheit. Hier verwies der Referent auf Gertrud von le Fort und trägt Lyrik aus ihrem Werk „Hymnen an die Kirche“ vor.

Das Priestertum

Untrennbar mit dem Sakrament des Altares sei ein weiteres Sakrament verbunden: die Weihe. Wort und Tat, Zeitpunkt und Adressaten seien für JESUS nie zufällig, so der Referent. Es sei nicht einfach der Wille der kirchlichen Autorität, sondern gezielte Absicht JESU nur Männern die Weihe und Auftrag zum Vollzug der hl. Eucharistie zuzuweisen. In der evangelischen Christenheit ist nicht die Vergegenwärtigung eines Mysterien in Repräsentatio CHRISTI konstitutiv für den Gottesdienst, sondern die Verkündigung und die Auslegung des Wortes GOTTES gemäß der Doktrin: sola scriptura, sola fide, sola gratia. Die Zulassung von Frauen zum Predigeramt in der evangelischen Christenheit sei daher nur zu logisch, so der Referent.

Nach einer Pause ergab sich eine ganze Stunde lang ein ernsthafter, offener und alle bereichender Austausch der Meinungen und Deutungen, bei dem sich u.a. auch ein evangelischer Pfarrer freimütig zu Wort meldete. Der konstruktive und lebendige Austausch war für die Teilnehmer ein Gewinn für das persönliche Glaubensleben.

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Abend der Versöhnung vor Ostern - am 31. März in der Basilika

 

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