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Festschrift "750 Jahre Fronleichnam in Fritzlar"

 

Fronleichnam 2017

 

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Dom zu Fritzlar

St. Peter, Fritzlar - Grundriss des Fritzlarer Domes

Kurz nach der 1250-Jahr Feier wurde von der Katholischen Domgemeinde eine Festschrift herausgegeben: "Fritzlar - Der Dom". Dieser Festschrift sind der folgende Grundriss und die Informationen zu den einzelnen Punkten entnommen (S. 72-74).


Sobald es einen Grundriss mit den Veränderungen durch die letzte große Baumaßnahme gibt, werden wir die Seite aktualisieren.  Zur ersten Orientierung sollte dieser Plan aber sehr gut ausreichen :-)


Erläuterungen (S. 73 und 74 der Festschrift)

Aktualisierungen aus 2016

 1 Hauptportal und Vorhalle wurden nach 1232 dem Westwerk vorgesetzt, aufwendiger Bauschmuck, westfälische Einflüsse.
 2 Nordturm
 3 Südturm
 4 Paradies: Kreuzgewölbe. Kapitelle mit beachtlichen figürlichen pflanzlichen Darstellungen. Schlußsteine
(Christuskopf). Interessante Grabsteine an den Seitenwänden.
 5 Kaiserloge (Orgelempore). Aus 2. Basilika, 12. Jahrhundert, formschöne romanische Bögen.
6 Taufkapelle (Der barocke Taufstein (1693) von Stephan Jakobi steht heute im südlichen Seitenschiff.)
7 Eingang zum neu eingerichteten Beichtraum
8 Reliquienaltar: 1703 von Meister Heinrich Pape aus Giershagen als geistlicher Schatzbehälter: Maria, Königin der Heiligen, Bonifatiusreliquien u. a.

Büstenreliquiare: Humbert von Büraberg, Liborius und Wigbert, darunter unbekannte Priester, Gertrud von Brabant, Märtyrerin, Juliane von Nikomedien und hl. Amandus aus der Thebaischen Legion.
9 Kanzel: barock 1696 von Heinrich Groene.
10 Heilige: hl. Dorothea mit Rosenkorb und Palme, Patronin der Bräute, 14. Jahrhundert.
11 Sakramentshaus: spätgotisch. Meister Bernd Buneckemann aus Münster vor 1524, herrliches Strebewerk mit Fialen, Giebelchen und Kantenblumen aus Kalkstein gearbeitet.
12 Madonna: hervorragendes Werk des Johannes Neudecker d.J. aus Hadamar, 1724.
13 Subdiakon: jugendlich lächelnder Subdiakon, um 1300 , trägt Pult zum Auflegen des Evangeliars.
14 Johannes der Täufer auf das Lamm Gottes hinweisend.
15 Pfarraltar: seit 1970 Neugestaltung nach der Liturgiereform. Barocke Seitenaltäre wurden ins Hochchor gebracht. Der Lettner war bereits durch eine schmiedeeiserne Gittertür 1692 ersetzt.
16 Hänge-Kreuz: Triumphkreuz, lichter Kruzifixus um 1300.

Das Kreuzholz ist älter als der Korpus; kräftige Rotbänder, vertiefte Rechtecken mit Darstellung der Evangeliensymbole.
17 Kreuzigungsgruppe (Original siehe Domschatz, 12. Jahrhundert).
18 Marienkapelle (beherrbergte früher das Vesperbild, das jetzt in der Taufkapelle (Nr. 6) steht: Vesperbild: um 1360, Mitleiden der Gottesmutter, Miterlöserin durch Teilnahme am Leiden Christi. Trostbildnis für alle, deren Schmerz übermächtig war.

19 Mittelalterliches Chorgestühl, Anfang des 14. Jahrhunderts, diente Stiftsgeistlichen zur Verrichtung des kanonischen Chorgebetes.
20 Martinschor: Stadtpatron, neugotische Fenster, Treppenaufgang 1582 zum ehemaligen Kapitelsraum.
21 Johannesaltar: Renaissance, Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers.
22 Kapitelssaal: achtteiliges Apsisgewölbe mit Birnstabrippen, ehemalige Schatzkammer. An der Tür romanischer Löwenkopf aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts.
23 Fresko St. Martin (um 1460).
24 Ostapsis
25 Hochaltar: Krönung Mariens in Fenstergloriole. Gründer Bonifatius und Wigbert. 1686 Meister Stephan Jakobi und Heinrich Groene aus Paderborn. Altarbild: Anbetung der Könige (1691) von Maler Riechter aus Wiedenhofen. Flankierend Petrus und Paulus. Tabernakel mit anbetenden Engeln. Steinmensa des 13. Jahrhunderts.
26 Seitenaltäre: Dreifaltigkeit und

27 Auferstehung. Bis 1970 im Vorchor an den Vierungspfeilern.
28 Sakramentshaus: gotisch, 14. Jahrhundert, daneben Wandbild eines knienden Klerikers (Stifter).
29 Sonntagssakristei.
30 Marienaltar: Maria mit hl. Elisabeth und hl. Magdalena, Renaissancestil.
31 Krönung Mariens, um 1320 entstandene herrliche Komposition. Die Krönung Mariens über Turm Davids.
Engel und Propheten tragen Spruchbänder, die auf Maria hinweisen.
32 Elisabethenchor: Das Rosenwunder in neugotischem Fenster. Zugang zur Dombibliothek.
33 Zugang zur Krypta.
34 Zugang zum Kreuzgang.
35 Flügelaltar: gotisch, wurde 1880 im Geflügelstall bei Karlshafen an der Weser entdeckt und erworben. Die Umrahmung des Schreins ist neu. Die Originalfiguren sind seit 1982 im Dommuseum.

36 Fenster im Südschiff: (Anfang des 14. Jahrhunderts). Bemerkenswert sind die Glasmalereien im südlichen Nebenschiff.

Das erste (Bonifatiusfenster) zeigt im Maßwerk die Fällung der Donareiche  und die Evangelistensymbole. Im Mittelstürk Papst Gregor, Bischof Witta von Büraberg, Bonifatius und Karl der Große. In den unteren Feldern sehen wir die Sendung des Bonifatius durch Papst Zacharias, die Weihe Wittas durch Bonifatius, den Bau der ersten Kirche in Fritzlar und den Lehnseid der Fritzlarer Mönche.

Das zweite Glasgemälde (Wigbertfenster) erzählt aus dem Leben des hl. Wigbert und seiner Schüler. Im Maßwerk sehen wir die Aussendung des Sturmius zur Gründung des Klosters Fulda und die Wappen von Fulda und Hersfeld. Die großen Figuren stellen dar: Erzbischof Lullus von Mainz, Wigbert, seinen Schüler Sturmius und Rhabanus Maurus. Die unteren Felder zeigen die Übertragung von Reliquien Wigberts nach Hersfeld, die Bewahrung der Basilika Wigberts vor Brand beim Einfall der Sachsen, die Sachsenmission des Sturmius und die Weihe einer Kirche durch Rhaban. Beide Fenster wurden 1914115 von Professor Geiges aus Freiburg i.Br. geschaffen.

Das dritte Fenster entstand 1936. Darstellungen aus der Geschichte der Stadt und des Stifts (10. bis 13. Jahrhundert).

Info zum vierten Fenster folgt.

37 Bonifatiusstatue (außen)


Ein paar Eindrücke in Bildern aus dem Dom zu Fritzlar

Im Dom gibt es viel zu sehen - diese Seite zeigt nur ein paar wenige Bilder zu den oben genannten wichtigen Stellen, aber wir erweitern die Liste... Viel Freude beim Anschauen der Fotos.