Wie man es auch nennt - die Hauptsache ist, wir sehen uns und können plaudern...
Im Jahre 723 kam Bonifatius hierher - vor 1.300 Jahren...
Am Sonntag, 15. September, wurden 8 Kinder im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in den Liturgiekreis und die Schar der Messdiener aufgenommen. In der Predigt wies Kaplan Kämpf darauf hin, dass Kinder oft als Lausbuben bezeichnet werden. Dieses negative Wort ist aber bei genauerer Betrachtung ein Lobwort, eine Auszeichnung. Lausbub bedeutet eigentlich Lobjunge (laus (lt.) – Lob). Die Messdiener und die Kinder des Liturgiekreises tragen mit ihrem Dienst zum Lob Gottes bei. Ihr Dienen, Singen und Musizieren ist zugleich ein Ansporn an die ganze Pfarrgemeinde, in das Lob Gottes einzustimmen. Mit einer kurzen Erzählung machte Kaplan Kämpf deutlich, dass die Kinder den Dienst bei einem König übernehmen, der sie zugleich an seinem Tisch (Altar) einlädt. Somit seien die Kinder, die sich für den Dienst als Messdiener und den Dienst im Liturgiekreis angemeldet haben, wahre Minister (Diener) des Königs Jesus.
Mit großer Freude erklärten die Kinder ihre Bereitschaft, ihre jeweiligen Dienste zu übernehmen. Als Zeichen für die Aufnahme bekamen die Kinder Gewänder, Plaketten und eine Urkunde übereicht.
Die Bilder mögen Ihnen einen Eindruck der Feier geben.
© St. Peter, Fritzlar