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Gemeindeleben 2012 - Beitrag: kfd-Fritzlar, Bilder: Peter Zerhau

Kfd – Katholische Frauengemeinschaft

Rückblick Frauenfasching 2012

In der Einladung zum diesjährigen Frauenfasching hatte die Frauengemeinschaft einen unbeschwerten und fröhlichen Abend versprochen – und das wurde es auch für die über 100 Gäste im Saal.
„Willkommen im Musikanten Stadl“ lautete das Motto und man konnte meinen, die bayrische Staatsgrenze hätte sich nach Norden verschoben! DJ Oetzi alias Birgit Möller, Monika Faupel als Margot Hellwig und „Ehrengast“ Cindy aus Marzipan (Carol-Lu Winter) führten durch das Programm, das mit Sketchen, Aufführungen, Büttenreden und Einlagen sowie Tanzrunden bis weit nach Mitternacht ging.

Dass alles in allem bei der Anmeldung zur Hochzeit beim Pfarrer nicht bedeutet, dass der Bräutigam dann auch gestellt wird, zeigten Christa Schulze und Herta Graf im Sketch „Anna will heiraten“. Nach einer Gesangseinlage „Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd“ von Cindy ließ die kfd nicht die Puppen als Fernsehballett tanzen, nein, im Gegenteil: Viel Bein wurde bei den „Tanzenden Kniescheiben“ gezeigt.

Der Besuch des Prinzenpaares mit der Garde gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Programms, so auch in diesem Jahr. Nach der Ordensverleihung zeigte die Garde ihren Marschtanz und Prinz Sven I. und Prinzessin Andrea I. hatten ihren Ehrentanz.
Das Märchen von Aschenputtel in der Fassung der Frauengemeinschaft riss das Publikum mit – besonders der schöne Prinz und Aschenputtels „Okay“ ließen die Gäste im Saal Tränen lachen.
Eine Wunderbox bei Frau Dr. Blumenkohl (Christa Schulze) heilte zwar einige Patienten (Ursel Gerlach und Regina Gebauer), aber dafür übertrugen sich die Krankheiten aller auf einen. Birgit Möller leistete hier körperliche Höchstleistung als betroffener Patient. Dass sie Reißaus nahm beim Anblick der schwangeren Patientin (Monika Faupel), war für alle nachvollziehbar.
Im Sketch „Wartesaal“ kam es nur auf eine Kleinigkeit an – und das führte wieder zu Lachsalven. Jede Frau weiß, wie wertvoll die Unschuld ist. Aber wie schwer es ist, auf diese gut aufzupassen bzw. jemanden zu finden, der sie z.B. in einem Tresor verwahren würde, gab Herta Graf in ihrer Büttenrede preis.
Zum Schluss gaben Lisbeth (Birgit Möller) und Hanna (Carol-Lu Winter) Neuigkeiten und auch einige Geheimnisse bekannt – sehr zur Freude der Gäste.

An dieser Stelle danken wir allen, die an diesem Abend mitgewirkt haben – den Akteurinnen, Anja für die Musik und dem „Technik-Team“ vom CC Haddamar. Vielen Dank auch an die Bewirtung.
Ein besonders herzliches Dankeschön aber unseren vielen Gästen, die unseren Abend besucht haben und uns damit anspornen, weiterzumachen. Denn:

„Wie oft hört man die Menschen klagen,

sie hätten schwere Last zu tragen,
des Alltags Sorgen drückten schwer,
und sie versteh’n die Welt nicht mehr.
Wohin man schaut, sei Zank und Streit,
das Weltenend sei nicht mehr weit.
All dies beschäftigt sie so sehr,
dass sie das Schöne seh’n nicht mehr.
Drum brauchen wir die Fastnachtszeit,
die neu uns lehrt die Heiterkeit,
wo scherzend man die Wahrheit sagt,
und manches lachend hinterfragt.
Gott selber war’s, der auch schuf die Freud,
das Lachen und die Fröhlichkeit.
Seid dankbar, lacht und singt, ihr Leut’,
es lebe hoch die Fastnachtszeit!“

Daher: Fritzlar Allewille!

Wie heißt es so schön: Nach der Show ist vor der Show – wir sehen uns, und zwar am Dienstag, 29. Januar 2013, beim Frauenfasching 2013!

 

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