Katholische Seelsorger

 

Gottesdienstzeiten und aktuelle Vermeldungen für St. Peter, Fritzlar,

St. Bonifatius, Ungedanken,

St. Wigbert, Wabern und für alle, die mit uns Gottesdienst feiern möchten, finden Sie im Pfarrbrief.


Beichtgelegenheit ist immer samstags von 17.00 bis 17.30 Uhr im Dom und nach Vereinbarung.

 
 
Pfarrbüro Fritzlar, Wabern und Ungedanken

Pfarrbüro für Besucher geschlossen - ab 16. März

Um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, bleibt ab Montag, dem 16. März 2020, das Pfarrbüro in Fritzlar bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Die Mitarbeitenden sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und zwar


nur montags, dienstags, donnerstags und freitags vormittags von 9-12 Uhr

 

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahme, die gewährleisten soll, dass das Pfarrbüro weiterhin arbeitsfähig bleibt.


Telefon: 0 56 22 / 99 99 0


E-Mail: sankt-peter-fritzlar@pfarrei.bistum-fulda.de


 

Erstkommunion 2020 - Stand 18.03.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir leider auch die Vorbereitungen und die eigentliche Feier der Ersten Heiligen Kommunion verschieben.

Die Terminpläne verlieren ihre Gültigkeit!

Bitte beachten Sie das hier verlinkte Schreiben zu den Änderungen:

Gemeindeleben 2014 --- Beitrag: Kaplan Jürgen Kämpf

Vortragsabend zum Glaubenskurs 2014 - am 03. April 2014

Reset your soul - Beichte als Neustart

Bei allen Sakramenten, die die Kirche feiert, gibt es einen großen Ladenhüter: die BEICHTE. Die Beichte ist wohl das vernachlässigste Sakrament überhaupt. Woran liegt das? Vielleicht daran, dass es heute bei aller Dogmendistanz ein Dogma gibt, das Hochkonjunktur hat: das Dogma der eigenen Fehlerlosigkeit. Schuld sind immer nur die anderen, niemals ich. Ein weiterer Aspekt mag darin liegen, dass viele Menschen negative Erinnerungen an die Beichte haben. Anstatt dem Barmherzigen Vater zu begegnen, fanden sie sich einem unbarmherzigen Richter gegenüber.


Die Wiederentdeckung der Beichte könnte vielen Menschen helfen aus ihrer Ichver-kümmtheit herauszufinden. Dr. Manfred Lütz – Psychiater und Theologe – schreibt in einem seiner Bücher, dass in dem Maß, wie die Beichtpraxis abgenommen hat, die psychiatrischen Praxen überfüllt sind. Eine Wiederentdeckung des Sakramentes der Versöhnung – wie die Beichte auch genannt wird – kann zu einem ausgeglichenen Seelenhaushalt führen. Freilich ist der Gang in sich selbst, um sich zu besinnen, der wohl schwerste Gang, den ein Mensch gehen kann. Die Anerkenntnis des eigenen Schuldigwerdens – dabei ist Schuldigwerden etwas ganz Menschliches und braucht nicht verdrängt werden – führt zu einer Befreiung. Der nachstehende Vortrag mag zu einem neuen Verständnis und zu einer Wiederentdeckung dieses wunderbaren Sakramentes beitragen.


Die Resonanz am Vortragsabend war groß. Fragen und Ergänzungen der fünfundfünfzig Teilnehmer machten diesen Vortragsabend lebendig und gaben ihm eine ganz persönliche Note. Umrahmt wurde der Abend wieder mit Lobpreis und Gebet.

 
 
 
 

DON CAMILLO SPRICHT MIT JESUS

CAMILLO: Herr ich muß etwas beichten. Ich habe Schuld auf mich geladen. Ich habe in einem Anfall von Zorn dem jungen Cinetti weh getan. Ich bitte um Vergebung.

JESUS: Hast du vergessen, daß deine Hände gesalbt sind?


CAMILLO: Nein, Herr, deshalb habe ich ihm ja auch einen Fußtritt gegeben.

JESUS: Camillo, du hast dich mal wieder nicht beherrschen können. 


CAMILLO: Herr dieser Cinetti ist so rechthaberisch und gibt an wie ein geölter Pfau.

JESUS: Und dein Recht, Camillo, hast du es nicht mit dem Fuß durchsetzen wollen?


CAMILLO: Gewiß Herr. Versteh mich doch, dieser Lümmel muß endlich erfahren, daß es so nicht geht.

JESUS: Camillo. Du bittest Mich um Vergebung, und dann fängst du an, deine Tat zu rechtfertigen.

CAMILLO: Er hat mich vor allen Leuten gedemütigt und schlecht gemacht.

JESUS: Versetze dich in die Lage der anderen, nicht die anderen mit Gewalt in die deine.

CAMILLO: Er macht mich wütend und zieht die Lacher stets auf seine Seite.

JESUS: Wenn du dein Gesicht verlierst, Camillo mach weiter. Verlierst du aber den Kopf, hör auf! Und vergiß nicht, daß das Zusammenleben mit dir manchmal genügen kann, sich den Himmel zu verdienen.

CAMILLO: Herr, ich gebe zu, daß ich hin und wieder ausraste, wenn man mich nicht respektiert.

JESUS: Gib den Menschen deine Liebe Camillo. Warte nicht, bis die anderen damit anfangen.


CAMILLO: Ich bemühe mich immer wieder darum Herr. Aber darf ich daran erinnern, daß du einmal mit dem Strick reingefahren bist und die Händler rausgeworfen hast?

JESUS: Du darfst Camillo. Es ist wichtig, die Ehre Gottes zu verteidigen, nicht die eigene.

CAMILLO: Zugegeben, das verwechsele ich bisweilen.

JESUS: Schön, daß du das einsiehst, Camillo. Und wenn du mir einen Gefallen tun willst, dann übe dich in der Tugend der Selbstbeherrschung.

CAMILLO: Herr, ist die Sünde die mich weckt, nicht besser als die Tugend, an der ich einschlafe?

JESUS: Gewiß, Camillo. Doch ich befürchte kaum, daß du einschlafen wirst.


CAMILLO: Dasselbe befürchte ich auch, Herr.
Er wendet sich zur Seite, um wegzugehen, zögert etwas und wendet sich erneut dem Kreuz zu:
Was sage ich jetzt dem Cinetti?

JESUS: Entschuldige dich einfach! Öfter als du denkst, tun dir Menschen das an, wozu du sie herausgefordert hast.


CAMILLO: Ich werde mich mehr in der Demut üben, Herr.

JESUS: Bravo Camillo, Du hast dein wirkliches Problem gut erkannt.

CAMILLO: Hilfst du mir dabei?

JESUS: Sicher Camillo. Wenn du klein werden willst, verachte nicht die Größe der anderen!

CAMILLO: Danke für den Tip, Herr.

JESUS: Nichts für ungut, Don Camillo.



Quellenangabe: "Don Camillo spricht mit Jesus" von Jörg Müller. Jörg Müller ist Psychotherapeut und Pallottinerpater. Erschienen ist dieses Buch bei J. F. Steinkopf Verlag, Stuttgart, ISBN 3-7984-0738-X

 

Herzlichen Dank an einen Glaubenskursteilnehmer für die Fotos vom Abend:

 

Samstag,
04. April 2020

 
 

Die Kirche kommt nach Hause - "seit dem 20. März"

Keiner von uns ist allein, auch nicht in dieser Zeit. Wir versuchen, Ihnen in dieser Rubrik ein bisschen von der Gemeinschaft zu vermitteln, in der wir sonst leben dürfen.

Schauen Sie bitte immer einmal wieder vorbei. Wir ergänzen die Rubriken, sobald ein neuer Beitrag fertig ist.

Bleiben wir im Gebet verbunden, zusammen - und gesund :-)


 
 

Bischofswort - 19.03.2020

Hier finden Sie das aktuelle Bischofswort angesichts der Conona-Pandemie


 

Robert Koch - Institut

Das Robert Koch - Institut hat eine Übersichtsseite eingerichtet, auf der die Krankheits- und Todesfälle in Deutschland, der Bundesländer und der Landkreise dargestellt werden.


Auch von uns die eindringliche Bitte - bleiben Sie zuhause und wenn das nicht geht, halten Sie Abstand zueinander...


 

St. Wigbert

 

St. Bonifatius

 

St. Brigida